Was ist zu beachten oder wie man gut vor der Kamera ausieht: Kleidung, Make-up, Haare

Der Spiegel und die Kamera – ähnlich in der Art – sehr unterschiedlich in der Wirkung. Wenn Sie sich selber im Spiegel betrachten, dann sehen Sie was anderes als die Kamera. Das hört sich jetzt erstmal schlimmer an, als es wirklich ist.

Nachfolgend wollen wir Ihnen ein paar Tipps an die Hand geben, wie Sie zukünftige Filmaufnahmen von Ihnen etwas lockerer angehen können und entspannter vor der Kamera agieren.

 #1 Kleidung – was soll ich für ein Outfit vor der Kamera tragen?

Was Sie für Kleidung tragen oder welches Outfit Sie auswählen, hat gravierenden Einfluss darauf, wie Menschen Sie wahrnehmen. Hier gilt der alte Spruch „Kleider machen Leute“. Das gilt für die Art der Kleidung, aber auch für Muster, die Farbe, den Stoff, die Passform und die Schuhe, die Sie an diesem Tag tragen. Das Outfit spiegelt die Aussagekraft und den Eindruck wider, den Zuschauer von Ihnen und Ihrem Unternehmen haben werden.

Welche Farbe darf meine Kleidung haben?

Pastell und Erdtöne sehen und wirken immer noch am besten vor der Kamera. Dunkle Farben sollte man vermeiden. Sie neigen dazu Konturen und Zeichnung zu verwässern. Außerdem wirken sie sich auf die Hautfarbe aus, leider in die Richtung krank und ungesund. Sehr grelle Farben sind vielleicht gerade wieder hip und modern, können aber Probleme bei der Belichtung hervorrufen. Auf Weißes sollte man ganz verzichten.

Generell gilt: nicht zu bunt, kein Glitzer, eher dezent, einfarbiges steht in der Regel jedem, wirkt seriös und modern.

Passform der Kleidung

Körperbetont ist okay, sofern es zur Körperform passt. Hier muss man einfach ehrlich sein, man möchte gut aussehen, professionell rüberkommen und die Kamera ist bei solchen Sachen schonungslos. Sie sollten sich in der Kleidung wohlfühlen und sie sollte zu Ihnen passen. Sie sollten in ihr angenehm stehen, sitzen und laufen können und das auch über einen längeren Zeitraum. So ein Filmdreh kann durchaus etwas dauern.

Es ist auch nie verkehrt ein zweites Outfit dabei zu haben oder ein zweites Hemd oder Hose, derselben Farben oder/und Marke. Man weiß ja nie was passiert.

Muster – darauf muss unbedingt verzichtet werden

Muster, Kästchen, Linien und so weiter und sofort unbedingt darauf verzichten. Auch mit moderner Kameratechnik gibt es einfach Dinge im Film, die seltsam aussehen und komische Effekte hervorrufen. Muster und Linien, aber auch Bling und Glitzer gehören noch immer dazu. Es sei denn Sie sind Harald Glööckler, dann sorry!

Stoff – Das Material Ihrer Kleidung

Normal siegt. Satin- oder Seidenstoffe können zu sehr glänzen, reflektieren oder zu durchlässig sein.